Wie sieht Dein ursprüngliches Gesicht aus….

In früheren Zeiten wurde die Alchimie als DIE KUNST bezeichnet.
DIE KUNST erforscht, wie das Bewusstsein auf die Materie wirkt.

Die Welt ist die Wirkstätte des Bewusstseins. Die Inder nennen es Lila, das göttliche Spiel. Das Göttliche braucht ein externes, von sich getrenntes Bewusstsein, um die Möglichkeit zu schaffen, sich selbst zu erfahren. Allem, was ist, wohnt ein Geist inne. Die Materie ist die Form des Geistigen.

Der Künstler erforscht die Bedingungen und Zusammenhänge des Urgrunds allen Seins.

 

Die Welt kann durch den Verstand begriffen werden. Wissen und Verstehen sind zwei unterschiedliche Dinge. Der Körper verkörpert das Bewusstsein, welches vom lebendigen Denken ergriffen wird. Der Mensch ist in der Lage, das lebendige Denken zu verkörpern. Wachsendes, sich erweiterndes Denken wird zur Schöpfung.

 

Ziel dieser Webseite ist es, eine klare Grundlage zu schaffen, um Ihnen zu erläutern, wie sich das Bewusstsein zur Materie verhält und wie dieses Wissen als Schlüssel lösend für all die „sogenannten Probleme“ einzusetzen ist. Für mich ist jedes Problem eine Aufgabe auf dem Weg zum Erkennen.

Ein anderer Begriff für die Alchimie ist die Feuerkunst. Sie ist so alt wie die Geschichte des Menschen. Das Feuer muss nicht zwingend als das konkrete Feuer betrachtet werden. Der Mars ist die Planetenkraft des Feuers. Der Krieger ist der Archetyp des Feuers.
 
Wir finden überliefertes Wissen, um das Geheimnis zu lüften, wie sich Bewusstsein zur Materie verhält: dieArchetypenlehre von Carl Gustav Jung, die Astrologie und die Kabbala, um nur einige zu nennen.
Alle Prozesse bedürfen des Feuers. Daher sagt Jesus: „Wer mir nahe ist, der ist dem Feuer nahe“. Er hat davon gesprochen, dass es zur Wandlung das Feuer zwingend braucht. Die Wandlung ist die Lösung – die Er-Lösung.

Die Schwärze der Prima Materia

 

 

In der ägyptischen Mythologie ist Thot der Gott der Sprache, der Wissenschaften, der Künste und der Weisheit. Die Mythologie zeigt die Einheit von Wissenschaft und Kunst – die Mittel, die Anwendung finden und Weisheit hervorbringen. Das Werk von Leonardo da Vinci zeigt diese Tatsache eindrücklich. Erst im Laufe der Zeit ist diese Einheit zerfallen. Eine Fragmentierung, die gegenwärtig so weitreichend ist, dass neben Übergeordnetem auch das Körperliche entzweit wird.

 

„Das, was unten ist, entspricht dem, was oben ist; und das, was oben ist, entspricht dem, was unten ist.“ Thot, auch Hermes genannt, ist der Bote, der zwischen oben und unten vermittelt. Hermes vermittelt zwischen dem Himmel und den Erdenbewohnern. Hermes schenkt dem Menschen Verständnis. Die hermetische Kunst. Paracelsus bezeichnet das Verstehen auch als „im Lichte der Natur“ sehen.

…das Du hattest, noch bevor Deine Eltern geboren wurden?

Wer aus dem Verstehen zum Wissen findet, kann alle Probleme lösen.

Das ägyptische Urbild: Thot In der griechischen Welt: der Gott Hermes Bei den Römern oder innerhalb der Planetenkräfte: Merkur Merkur ist das Bindeglied. Merkur ist der Verstand.

Der Mensch empfängt den Gedanken. Der Verstand ist die Instanz, ihn zu begreifen, zu formen und ihn sich als Wissen einzuverleiben. Wissen verkörpert sich in der menschlichen Form. Wissen findet durch die Gestaltung in die Welt. Dem Menschen wohnt die Fähigkeit inne, die Ideen mit der physischen Wirklichkeit zu verbinden.
 

Wie die Welt durch den Verstand begriffen werden kann.

 

Die Wahrheit über die Natur, die Ganzheit aller Dinge, wurde in einem Text überliefert. Es heißt, wenn der Mensch diesen Text begreifen würde, erlangte er das Verständnis über die Ganzheit der Natur und all ihre Geheimnisse. Mit dieser Weisheit begabt, könne der Mensch jede Form verwandeln. Die Stammzelle trägt in sich das Vermögen, alles zu werden. Das ist die Prima Materia – eine Urkraft, ein Urstoff, der Urquell, der ewige Schoß, die Schwärze, die Omnipotenz.

Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich?

 

Die Urkraft wird sich selbst bewusst. Die einzige Möglichkeit, diese ewige, unbegreifliche Urkraft zu begreifen, ist das Bewusstsein – bewusst zu sein.
 
Prima Materia. Urkraft. Das Licht. Bewusstsein.
 
Das Licht bringt Farben in die Schwärze. Aus den Farben entsteht das Denken, und aus dem Denken erwächst der Mensch. Das Licht ist das Bewusstsein, welches das Denken überhaupt erst ermöglicht. Das Ewige wird sich selbst bewusst.
 

VESICA PISCIS

Die Dreiheit: Körper, Psyche und Geist – die drei Wahrheiten. Die Polarität vollendet sich im Dritten: Mann und Frau zeugen ein Kind.
Was ist die Wahrheit? Eine Wahrheit ist fortwährend, also nicht relativ. Eine Meinung ist relativ. Vorlieben sind relativ.

Etwas zu verstehen unterscheidet sich grundlegend davon, etwas zu wissen. Ein Experte auf dem Gebiet der Psychologie, der alles studiert, aber noch nie mit Menschen gearbeitet hat, besitzt Wissen, aber keine Erfahrung. Wissen bleibt eine Vor-Stellung. Verständnis hingegen ist eine gelebte Erfahrung.

 

Der Mensch ist das Gefäß für Psyche und Geist. Der Körper des Menschen wird aus Psyche und Geist geformt.

Freiheit ist nichts im Außen Feststehendes, sondern etwas, das aus dem Vollzug des Erkannten erwächst.

Daher ist der Leib des Menschen eines der Bücher, die gelesen werden können, um den mit Krankheit bezeichneten Zustand zu verstehen. Krankheit ist Unordnung. Der Körper ist aus dem Gleichgewicht von Geist und Psyche geraten. Der Begriff Körper verweist auf die Verkörperung:
 
  • Geist = das Bewusstsein
  • Psyche = das Denkvermögen
Beide verkörpern sich mithilfe des menschlichen Körpers. Anderes existiert nicht.

Alles, was wir als „äußere Realität“ oder Materie wahrnehmen, ist in Wahrheit nichts anderes als die dichte, sichtbare Form von Geist und Psyche. Eine vom Bewusstsein getrennte, „tote“ Materie existiert nicht.

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